Nachträgliches Reisetagebuch. Teil 5 von 6 (Dar Es Salaam)

Da meine Reise über Tansania nach Sambia und wieder zurück recht lang war, habe ich mir überlegt ein „nachträgliches Tagebuch“ zu erstellen und hoch zu laden und dieses in Abschnitte zu unterteilen, denn in diesen 26 Tagen, die ich unterwegs war, habe ich so viel erlebt, was einen einzelnen Eintrag sprengen würde!

Am Freitag, dem 12. Juni ging es dann in der Frühe los zum Busbahnhof in Makambako. Denn von dort ging es weiter Richtung Kenia, bis zu meinem nächsten Zwischenstopp in Dar Es Salaam. Nach elf Stunden Fahrt war ich dann angekommen und habe mich mit Max, dem anderen Freiwilligen aus Njombe getroffen. Da es schon recht spät war, sind wir an diesem Abend nur noch in das Gästehaus gegangen, haben zu Abend gegessen und uns ein Bier gegönnt. 😉

Den nächsten Tag haben wir dann in Dar Es Salaam verbracht. Wir haben uns die Stadt angeguckt und haben diese Metropole einfach auf uns wirken lassen. Da ich leider keine Fotos gemacht habe, werde ich die fehlenden Bilder ergänzen, wenn Max sie mir gegeben hat. Das wird aber auch erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland sein…

Dar Es Salaam ist schon eine interessante Stadt. Denn neben noblen Hochhäusern, Büros und Hotels gibt es auch solche Armenviertel, welche nicht zu übersehen sind. Auch die Personen dort sind alle sehr verschieden, neben gut gekleideten Anzugträgern findet man dann auch die Menschen, die sich nichts besseres leisten können als ein löchriges Hemd und eine zerschlissene Hose.

Den Sonntag haben wir mit einer Morgenmesse begonnen und sind danach nach Bagamoyo aufgebrochen. Bagamoyo, welches nördlich von Dar Es Salaam liegt war die frühere Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika. Sie ist eine recht geschichtsträchtige Stadt, weshalb man auch viele Museen und alte Gebäude findet. Der Besuch der alten Hauptstadt war sehr lohnenswert, wobei auch die Museen, die wir besucht haben, so fern man einige wirklich Museen nennen kann, deutliche Unterschiede untereinander haben, nicht zuletzt aber wenig mit einem Museum zu tun haben, wie man es in Deutschland erwarten würde. So waren wir nach dem ersten Besuch ziemlich enttäuscht, denn neben einem einzigen kleinen Ausstellungsraum war wenig anderes zu finden…

Dennoch haben andere Museen, alte Gebäude und auch der alte deutsche Friedhof vieles wieder wett gemacht, weshalb sich der Ausflug doch gelohnt hat.

Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück zum Gästehaus, wo wir pünktlich zum Abendessen eintrafen..

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen und zogen um. Denn wir wollten für die letzte Nacht ein Zimmer in einer Lodge nehmen, die nahe am Busbahnhof liegt, da am Dienstag Morgen unsere Busse mal wieder früh morgens los fahren würden. So haben wir dann, nach dem einchecken, unsere Busse gebucht, für Max ging es wieder zurück nach Njombe, und sind dann am Nachmittag in eine große Mall gefahren, unter anderem um dort ins Kino zu gehen. Man sieht schon, in diesen Tagen war ich sehr touristisch und europäisch unterwegs, denn einen Kinobesuch hatte ich vor meiner gesamten Sambiareise (ich war ja auch schon in Lusaka im Kino) zuletzt irgendwann in Deutschland. Als wir dann abends wieder in der Lodge ankamen fielen wir auch ziemlich schnell ins Bett, denn der Wecker für den nächsten Morgen klingelte um 05:00 Uhr.

Als der nächste Morgen dann anbrach waren wir am Busbahnhof, von wo aus es für mich zu meinem letzten Stopp nach Nairobi ging.

Wie die Busfahrt verlief und was ich in Nairobi alles gemacht habe folgt im nächsten Eintrag, dann auch mit Bildern! 😉

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Nachträgliches Reisetagebuch. Teil 4 von 6 (die Rückreise nach Makambako)

Da meine Reise über Tansania nach Sambia recht lang war, habe ich mir überlegt ein „nachträgliches Tagebuch“ zu erstellen und hoch zu laden und dieses in Abschnitte zu unterteilen, denn in diesen 26 Tagen, die ich unterwegs war, habe ich so viel erlebt, was einen einzelnen Eintrag sprengen würde!

Am Samstag, dem 6. Juni ging es dann auch schon wieder zurück nach Lusaka. Morgens klingelte der Wecker entsprechend früh, denn vor unserer (wir waren zu dritt, Sofia, Nurit und ich) Abreise um zehn, musste geduscht, gepackt und gefrühstückt werden. Als wir dann im Taxi saßen, welches uns zur Busstation gebracht hat, verließ der eigentlich für uns geplante Bus pünktlich um neun die Station. Um 09:02 Uhr kamen wir an und durften warten! 😀
Afrikaner sind also nicht immer unpünktlich und dieses Vorurteil trifft tatsächlich nicht immer zu.

Neun Stunden nach unserer Abfahrt, also abends um sieben sind wir dann in Lusaka angekommen. Da wir an dem Abend nichts anderes vor hatten ging es noch ins Kino, nachdem wir in einem Subway Abend gegessen haben. In diesem Urlaub konnte ich mich wirklich nicht über das Essen beklagen, denn es war wirklich toll, mal von der kenianischen Küche weg zu kommen und auch in den größeren Städten mal „europäisch/amerikanisch“ zu essen.

Am nächsten Morgen ging es für uns zum Frühstück in eine Mall, welche in der Nähe des großen Busbahnhofes liegt. Dort haben wir dann gemeinsam gefrühstückt und die dritte sambische Freiwillige, Lea, getroffen. Allerdings war dieser Besuch wirklich nur kurz, denn um zwei Uhr fuhr der Bus für Sofia und mich schon wieder ab zur tansanischen Grenze…

Ein letztes Foto von Lea und mir, bevor es in den Bus geht...

Ein letztes Foto von Lea und mir, bevor es in den Bus geht…

Nach fünfzehn Stunden Busfahrt über Nacht kamen wir morgens um fünf Uhr an der Grenze an. Dort mussten wir uns dann unsere Aus- und Einreisestempel abholen und dann in den nächsten Bus umsteigen. Dieser fuhr uns dann nach Mbeya, das ist die größere Stadt, welche drei Autostunden von Makambako entfernt liegt, zu der wir mit dem Zug 15 Stunden gebraucht haben…

Auch in Mbeya mussten wir dann umsteigen, sodass wir, pünktlich zum Mittagessen, um eins in Makambako ankamen.

Nach dieser Rückreise waren wir erst einmal platt, weshalb wir den Nachmittag mit relaxen verbracht haben und früh schlafen gegangen sind.

Dienstag habe ich dann meine angesammelte Wäsche gewaschen und aufgehängt, wobei gerade das letzte etwas schwerer war als gedacht, denn Makambako ist eine der windigsten Städte Tansanias. Deshalb ist die Wäsche leider nicht auf der Leine oder dem Zaun geblieben, sondern nach spätestens fünf Minuten in den Staub gefallen…

Die Wäsche hängt auf dem Zaun, wird aber durch ein Springseil vom runterfallen gehindert... :D

Die Wäsche hängt auf dem Zaun, wird aber durch ein Springseil vom runterfallen gehindert… 😀

Nach meiner Wäsche Aktion ging es dann zu der Vorschule, die Sofia gerade baut. Dort hat sie das Dach der Toiletten weiter angemalt und ich habe einige Fenster abgeschmirgelt und somit für den nächsten Anstrich vorbereitet.

Sofia auf dem Dach des Toiletenhauses beim malen

Sofia auf dem Dach des Toiletenhauses beim malen

Hier sieht man sogar die neu hochgezogene Mauer vor dem Eingang

Hier sieht man sogar die neu hochgezogene Mauer vor dem Eingang

Meine Wenigkeit auf der Leiter beim Fenster abschmirgeln

Meine Wenigkeit auf der Leiter beim Fenster abschmirgeln

Am Mittwoch dann haben wir unsere Aktion in der Schule fortgesetzt, bis wir um die Mittagszeit nach Njombe gefahren sind. Njombe ist der Hauptsitz des Bistum Njombe. Dort lebt und arbeitet Max, ein weiterer Freiwilliger aus dem Bistum Essen in Tansania, mit dem ich auch schon auf Sansibar war. Allerdings war er zu dem Zeitpunkt unterwegs, getroffen habe ich ihn erst später. Allerdings wollte ich trotzdem die Stadt sehen in der er wohnt, wo ich schon mal in der Nähe war…

In dieser Woche fand das Jugendtreffen der gesamten katholischen Kirche aus Tansania in Njombe statt. Daher war die Secondary School, trotz Ferien, überfüllt, denn über 2.000 Jugendliche aus dem ganzen Land haben die Schule bevölkert und in den Schlafsälen geschlafen. Ein unglaubiches Erlebnis schon für mich, mit zu erleben, wie diese Event organisiert wurde und wie viele Menschen dort unterwegs waren!

Die provisorisch errichtete Halle, in der das Prgramm statt fand

Die provisorisch errichtete Halle, in der das Prgramm statt fand

Die Schulmensa

Die Schulmensa

Klasssneräume, welche zu Schlafräumen für die Jungs umfunktioniert wurden. Es weht übrigens neben der tansanischen Flaage auch die des Vatikan

Klasssneräume, welche zu Schlafräumen für die Jungs umfunktioniert wurden. Es weht übrigens neben der tansanischen Flaage auch die des Vatikan

Blick auf die Mensa und die Halle für das Programm im Hintergrund

Blick auf die Mensa und die Halle für das Programm im Hintergrund

Massig Brot wurde gebacken, um alle satt zu kriegen

Massig Brot wurde gebacken, um alle satt zu kriegen

So ein Klassenraum von innen

So ein Klassenraum von innen

Die Aussicht von dieser Schule ist super

Die Aussicht von dieser Schule ist super

Um nicht zu sagen gigantisch! ;)

Um nicht zu sagen gigantisch! 😉

Der Weg zu den Schlafsälen, welche hier die Mädchen belegt haben

Der Weg zu den Schlafsälen, welche hier die Mädchen belegt haben

Nahaufnahme der Schlafsäle

Nahaufnahme der Schlafsäle

Der Innenraum der Veranstaltungshalle

Der Innenraum der Veranstaltungshalle

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Zu dem Gelände der Schule gehören neben Hühnern,

Zu dem Gelände der Schule gehören neben Hühnern,

unter anderem auch Schweine!

unter anderem auch Schweine!

So haben Sofia und ich den Nachmittag mit einer Besichtigung der Schule verbracht, bis wir abends in ein Restaurant gegangen sind, wo jeden Mittwoch ein Treffen von verschiedenen „weißen“ stattfindet, die, unter anderem als Entwicklungshelfer oder in einer indischen Fabrik, in der Region arbeiten.

Auch dieses Treffen war super, denn von den anderen zu erfahren, was sie so in Tansania machen, was sie so erlebt haben und sich austauschen zu können war einfach super interessant!

Am nächsten Tag sind wir dann, nach einem weiteren kurzen Besuch in der Diozöse, wieder nach Makambako gefahren. Da ich am nächsten Tag früh zum Bus musste, war ich dementsprechend früh im Bett, so dass dieser Tag recht unspektakulär war..

Die Njombe-Cathedrale

Die Njombe-Cathedrale

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Nachträgliches Reisetagebuch. Teil 3 von 6 (Livingstone und die Victoriafälle)

Da meine Reise über Tansania nach Sambia recht lang war, habe ich mir überlegt ein „nachträgliches Tagebuch“ zu erstellen und hoch zu laden und dieses in Abschnitte zu unterteilen, denn in diesen 26 Tagen, die ich unterwegs war, habe ich so viel erlebt, was einen einzelnen Eintrag sprengen würde!

Heute möchte ich euch von Livingstone und den Victoriafällen erzählen.

Als wir morgens früh in Livingstone ankamen hatte wir schon einen genauen Plan, wie der Rest der Woche aussehen sollte.

Den Dienstag wollten wir nutzen, um uns in der Stadt umzusehen und uns in einem Veranstaltungsbüro über Aktivitäten zu informieren, die man auf dem Fluss, oder an den Fällen machen kann. Gedacht hatten wir dabei an die Möglichkeit einen Bungee Sprung zu machen oder Raften zu gehen.

Was ich dann aber in einer Karte von Livingstone zufällig und glücklicherweise entdeckt habe begeisterte uns alle sofort! Denn wenn der Vollmond mit „Hochwasser“ zusammenfällt kann man einen „mystical famous and quite spectacular lunar rainbow“ sehen. Also einen Regenbogen, der nicht durch das Zusammenspiel von Wasser und Sonnenlicht sichtbar wird, sondern durch das Licht des Mondes.

Da an besagtem Dienstag Vollmond war, wir hatten wirklich Glück, denn das war nicht geplant, entschlossen wir uns, abends in den Victoria Falls Park zu gehen und uns dieses Naturschauspiel an zu gucken.

Und ich kann euch sagen es war wundervoll! So etwas schönes hab ich selten gesehen und auch die Bilder die ihr hier seht, bringen diesen Regenbogen nicht einmal halb so beeindruckend rüber, wie es die Realität tut.

Zum einen nur der Regenbogen bei Nacht

Zum einen nur der Regenbogen bei Nacht

und auch einmal mit mir, wobei meine Nase auf dem Bild ziiiiemlich dunkel aussieht..:D

und auch einmal mit mir, wobei meine Nase auf dem Bild ziiiiemlich dunkel aussieht..:D

Der Sonnenuntergang am Zambezi Fluss, kurz bevor ds Wasser hundert Meter runter stürzt

Der Sonnenuntergang am Zambezi Fluss, kurz bevor ds Wasser hundert Meter runter stürzt

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Nach diesem wundervollen Abend lagen wir alle früh im Bett, denn auch den anderen hat die Busreise sehr zu schaffen gemacht! 😀

Den nächsten Tag haben wir dann auch entsprechend ruhig angehen lassen und sind ein wenig in der Stadt gewesen. Während Nurit und Sofia shoppen waren und Paul und Cornelius zuhause bleiben wollten, hat mich Anna zum Frisör begleitet. Zum Abschluss waren wir dann zu viert bei den Souvenirhändlern, denn natürlich durfte so etwas in meinem Reisegepäck nach hause nicht fehlen!

Souvenir Läden noch und nöcher!

Souvenir Läden noch und nöcher!

Abends waren wir dann in einer Bar, wo mein persönliches Unglück geschah…

Denn, im dunklen übersehen, stieg ich eine größere Stufe hinab und knickte in einer dahinter liegenden Kuhle mit meinem Fuß ordentlich um. Damit war der Abend dann für mich auch wieder gelaufen, denn jede Bewegung tat so dermaßen weh, dass ich mit dem nächsten Taxi heim gefahren bin und froh war, den Fuß nicht mehr belasten zu müssen.

Der eigentliche Plan für den Donnerstag war, nochmal in den Nationalpark zu gehen, diesmal nur bei Tageslicht. Doch aufgrund meiner anhaltenden Schmerzen und dem netten blauen Fleck an meinem Fuß, legten wir eine Zwangspause ein und blieben den Tag in der Lodge. Aber auch das war sehr nett, denn neben dem Pool hat uns auch die Sonne den Tag versüßt! 😉

Nach einem Besuch in der nächsten Apotheke und ein wenig Schonung für den Fuß ging es abends auch wieder mit den Schmerzen, sodass wir beschlossen haben, das eigentliche Programm am nächsten Tag durchzuziehen.

So sind wir am nächsten Morgen halbwegs zeitig aufgestanden, ich habe noch einmal Schmerztabletten genommen und auf ging es mit dem Transporter der Lodge zum Nationalpark. Und auch dieser Tag war einfach unglaublich! Diese Wasserfälle, bei denen zwischen 300 und 3.000 m³ Wasser pro Sekunde runter rauschen, sind auch im Tageslicht einfach wunderschön anzusehen.

Da ja bekannt ist, dass Bilder mehr sagen als Wörter beschreibe ich gar nichts mehr, sondern zeige euch einfach ein paar Eindrücke:

AN der Kante wo das Wasser runter fällt

An der Kante wo das Wasser runter fällt

Neben einer schönen Aussicht ist es einfach sehr beeindruckend zu sehen, wie das Wasser über hundert Meter fällt

Neben einer schönen Aussicht ist es einfach sehr beeindruckend zu sehen, wie das Wasser über hundert Meter fällt

Schnelle Strömung eingeschlossen

Schnelle Strömung eingeschlossen

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Und kein Zaun trennte uns vom Wasser!

Und kein Zaun trennte uns vom Wasser!

Auch einen Tagesregenbogen gab es zu bestaunen

Auch einen Tagesregenbogen gab es zu bestaunen

Gruppenfoto! Nur Paul fehlt, da er das Bild macht. (Nurit, Ich, Sofia, Anna, Cornelius v.l.n.r.)

Gruppenfoto! Nur Paul fehlt, da er das Bild macht. (Nurit, Ich, Sofia, Anna, Cornelius v.l.n.r.)

Die Aussicht auf den Fall von der gegenüberliegenden Seite

Die Aussicht auf den Fall von der gegenüberliegenden Seite

Der sogenannte

Der sogenannte „Boiling Pot“ von oben. Er erinnert ein wenig an ein Topf kochendes Wasser, da das Wasser sich so verwirbelt

Ein klarer Himmel und eine weite Sicht! Wundervoll!

Ein klarer Himmel und eine weite Sicht! Wundervoll!

Regenbogen bei Tag

Regenbogen bei Tag

Unbeschreiblich, man muss einfach da gewesen sein!

Unbeschreiblich, man muss einfach da gewesen sein!

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Diese Fälle ziehen sich über 1,7  km

Diese Fälle ziehen sich über 1,7 km

Wir sind danach zum Boiling Pot runter gewandert...

Wir sind danach zum Boiling Pot runter gewandert…

neben viel Grün,

neben viel Grün,

einer tollen Aussicht,

einer tollen Aussicht,

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dem Gefühl in einem Urwald zu sein,

dem Gefühl in einem Urwald zu sein,

viel Spaß,

viel Spaß,

gab es einen tollen Himmel,

gab es einen tollen Himmel,

und auch viel Zeit für Fotos..

und auch viel Zeit für Fotos..

Einige Dinge kann man gar nciht oft genung fotografieren

Einige Dinge kann man gar nciht oft genung fotografieren

auch über diesen Fluss sind wir mehrfach gegangen

auch über diesen Fluss sind wir mehrfach gegangen

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eine unglaublich schöne Natur

eine unglaublich schöne Natur

Sind das nicht tolle Farben?

Sind das nicht tolle Farben?

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Belohnt wurden wir mit dieser Aussicht

Belohnt wurden wir mit dieser Aussicht

Der Blick auf den Felsen gegenüber

Der Blick auf den Felsen gegenüber

und ein wenig in Richtung der Fälle... (Rechts kommt übrigens auch der Fluss an, den wir überquert haben

und ein wenig in Richtung der Fälle… (Rechts kommt übrigens auch der Fluss an, den wir überquert haben

Die Brücke, die Sambia und Simbabwe verbindet vom Boiling Pot aus fotografiert

Die Brücke, die Sambia und Simbabwe verbindet vom Boiling Pot aus fotografiert

Bei schönstem Wetter waren wir unterwegs!

Bei schönstem Wetter waren wir unterwegs!

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So sieht der Boiling Pot von oben aus

Informationstafel zum Boiling Pot

Informationstafel zum Boiling Pot

Auch auf die gegenüberliegende Seite der Falls sind wir gegangen,

Auch auf die gegenüberliegende Seite der Falls sind wir gegangen,

da dieser Fels sehr nah an den Falls ist, wird man dementsprechend nass....

da dieser Fels sehr nah an den Falls ist, wird man dementsprechend nass….

Solch ein Wassernebel fiegt wieder aufwärts

Solch ein Wassernebel fiegt wieder aufwärts

Von dort aus konnte man die Fälle...

Von dort aus konnte man die Fälle…

besonders schön fotografieren...

besonders schön fotografieren…

Unglaublich, oder?

Unglaublich, oder?

Zum Abschluss des Tages hatte sich Sofia vorgenommen einen Bungee-jump von der Victoriafalls Bridge zu machen. Neben den Fotos von dem Sprung sind auch folgende Bilder auf der Brücke (bei Sonnenuntergang) entstanden:

So tief will sie springen..

So tief will sie springen..

Bei der Vorbereitung zum Sprung

Bei der Vorbereitung zum Sprung

und sie...

und sie…

springt tatsächlich!

springt tatsächlich!

und fliegt...

und fliegt…

und schwingt,

und schwingt,

bis sie wieder herauf geholt wird!

bis sie wieder herauf geholt wird!

EInes der letzten Fotos von diesem Tag

Eines der letzten Fotos von diesem Tag

Einmal Zimbabwe

Einmal Zimbabwe

und wieder zurück nach Zambia

und wieder zurück nach Zambia

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Sonnenuntergang bei solch einer Kulisse!

Sonnenuntergang bei solch einer Kulisse!

einfach traumhaft!

einfach traumhaft!

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Ich kriege wieder fernweh und will schon fast zurück!

Ich kriege wieder fernweh und will schon fast zurück!

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Cornelius und Ich vor den Falls, auf der Brücke

Cornelius und Ich vor den Falls, auf der Brücke

Es wird dunkel, Zeit zu gehen..

Es wird dunkel, Zeit zu gehen..

Am nächsten Morgen ging es dann, gefühlt viel zu früh, wieder zurück nach Lusaka.

Wie die Busreise verlaufen ist und wie es dann weiter ging, das erfahrt ihr im nächsten Bericht..

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Nachträgliches Reisetagebuch. Teil 2 von 6 (Der Weg nach Livingstone (Sambia))

Da meine Reise über Tansania nach Sambia recht lang war, habe ich mir überlegt ein „nachträgliches Tagebuch“ zu erstellen und hoch zu laden und dieses in Abschnitte zu unterteilen, denn in diesen 26 Tagen, die ich unterwegs war, habe ich so viel erlebt, was einen einzelnen Eintrag sprengen würde!

Heute möchte ich euch von meiner Zugfahrt nach Sambia erzählen und der weiteren Reise nach Livingstone.

In Makambako ging es für Sofia und mich dann am Samstag weiter.

Planmäßige Abfahrt des Zuges war 08:03 Uhr, doch da allgemein bekannt ist, dass der Zug nicht einmal pünktlich aus Dar Es Salaam los fährt, war für uns schon von vornherein klar, dass wir nicht vor zwölf Uhr mittags los fahren würden.

Genau wie erwartet kam der Zug erst nach dem Mittagessen, nämlich um drei. Wir waren also, dank der Absprache mit einem Bediensteten des Bahnhofs, erst kurz vor drei am Bahnhof und konnten mit ansehen, wie der Zug einfuhr und wir zu unserem Zugabteil gebracht wurden.

Der Bahnhof in Makambako

Der Bahnhof in Makambako

Der Zug fährt ein

Der Zug fährt ein

Schnell noch ein Foto in Makambako

Schnell noch ein Foto in Makambako

Da uns ein ganzes Abteil nur für uns zwei zu teuer war (jeder hätte dann zwei Betten zahlen müssen, umgerechnet 30€ pro Bett), haben wir uns nachts immer getrennt, konnten über Tag aber trotzdem zusammen in einem Abteil sitzen, die Landschaft genießen, etwas spielen und uns unterhalten.

Das Restaurant im Zug

Das Restaurant im Zug

Nach einer Stunde Zugfahrt war erst einmal wieder Stopp. Mitten in der Kurve gab es plötzlich einen Stillstand des Zuges. (In der Kurve stehen die Waggons entsprechend schief! :D)

Bei der langen Pause war auch Zeit einmal auszusteigen und den Zug von außen zu fotografieren

Bei der langen Pause war auch Zeit einmal auszusteigen und den Zug von außen zu fotografieren

Es wird schon dunkel und der Mond steht am Himmel, während unseres Zwangsstopp

Es wird schon dunkel und der Mond steht am Himmel, während unseres Zwangsstopp

Nach drei Stunden Warterei haben wir uns dann informiert… Problem war die Lokomotive, die kaputt gegangen ist. Ersatzteile waren zu dem Zeitpunkt wohl schon auf dem Weg aus Mbeya, der nächstgrößeren Stadt, welche circa drei Autostunden entfernt ist. Nach sieben Stunden Stillstand in dieser Kurve (wir sind um drei los, um vier stehen geblieben und weiter ging es dann um elf Uhr nachts), ging es dann auch weiter und wir erreichten mit dem Sonnenaufgang um sechs Uhr Mbeya. Nur zur Erinnerung, Mbeya ist mit dem Auto drei Stunden entfernt, mit dem Zug haben wir 15 Stunden gebraucht (inklusive sieben Stunden Reparatur)!

Ankunft in Mbeya

Ankunft in Mbeya

Dort gab es dann erneut eine kurze Pause, denn die Lok wurde noch einmal überprüft, bevor es dann, ohne größere Zwischenfälle, weiter ging.

Unglaublich entspannend ist bei so einer Zugreise, dass man sich ständig im Zug bewegen kann, es in einem Restaurant Essen und Getränke gibt und man durch Landschaften fährt, wo wenig anderer Verkehr ist. Problematisch wird das ganze nur, wenn man unter Zeitdruck ist, denn pünktlich ist dieser Zug nun mal wirklich nicht.

Mein Visum für Sambia

Mein Visum für Sambia

Die Zugfahrt war wirklich unheimlich schön! Während unserer Fahrt sind wir durch eine sehr schöne und auch abwechslungsreiche Landschaft gefahren. Die sanitären Anlagen waren okay, das Essen sogar ziemlich gut, wenn auch nicht wirklich günstig.

Eine wunderschöne Landschaft

Eine wunderschöne Landschaft

Egal wo man ist, man hat schöne Motive

Egal wo man ist, man hat schöne Motive

Mal etwas bergiger

Mal etwas bergiger

nach links dann...

nach links dann…

Sehr sehr flach.

Sehr sehr flach.

Siedlungen direkt an der Zugstrecke,

Siedlungen direkt an der Zugstrecke,

oder nur flaches (Acker-)Land

oder nur flaches (Acker-)Land

In Kurven konnte man dann auch die Lok sehen

In Kurven konnte man dann auch die Lok sehen

In der Abendsonne sieht es besonders schön aus!

In der Abendsonne sieht es besonders schön aus!

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Auch der Himmel hat mitgespielt

Auch der Himmel hat mitgespielt

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Schönste Aussicht!

Schönste Aussicht!

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Ein "Lärmschutzwall" in Sambia!

Ein „Lärmschutzwall“ in Sambia!

So sah der Blick nach hinten aus

So sah der Blick nach hinten aus

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Im Hintergrund die schönen Berge zu sehen...

Im Hintergrund die schönen Berge zu sehen…

In Echt sieht alles natürlich nochmal viiiiiel schöner und umwerfender aus!

In Echt sieht alles natürlich nochmal viiiiiel schöner und umwerfender aus!

Huch, wer schaut denn da aus dem Fenster?

Huch, wer schaut denn da aus dem Fenster?

Man sieht, wir hatten viel Spaß!

Man sieht, wir hatten viel Spaß!

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Als wir dann in „New Kapiri Mposhi“, der Endhaltestelle der Linie, ankamen, hatte sich unsere Verspätung auf 23 Stunden addiert und wir waren nun schon 46 Stunden in dem Zug unterwegs.

Nur noch schnell eine sambische SIM Karte gekauft und den nächsten Bus nach Lusaka, die Hauptstadt Sambias genommen (wieder 2,5 Stunden Busfahrt…).

Dort haben wir uns dann mit Nurit, Anna, Paul und Cornelius getroffen, mit denen wir in den Abendstunden dann nach Livingstone gefahren sind.

Früh morgens sind wir dann, nach einer, wieder mal, wenig erholsamen Nacht in Livingstone angekommen, aber da es noch zu früh war, um zu der Lodge zu fahren, die die nächsten Tage unser Zuhause sein sollte, fragten wir, etwas dreist, ob wir in einem der stehenden Busse gehen können, bis es hell wird und so auch noch ein paar Stunden Schlaf genießen können.. Und ja, glücklicherweise konnten wir, sodass wir dann morgens gegen neun Uhr in der Lodge eintrafen und endlich wieder duschen konnten.

Was wir in Livingstone alles erlebt haben und welches Glück wir dabei hatten, das kommt bei nächsten Mal.

Liebe Grüße

 

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Nachträgliches Reisetagebuch. Teil 1 von 6 (Der Weg nach Makambako (Tansania))

Da meine Reise über Tansania nach Sambia recht lang war, habe ich mir überlegt ein „nachträgliches Tagebuch“ zu erstellen und hoch zu laden und dieses in Abschnitte zu unterteilen, denn in diesen 26 Tagen, die ich unterwegs war, habe ich so viel erlebt, was einen einzelnen Eintrag sprengen würde!

Ich möchte also heute damit beginnen, was ich in der ersten Woche auf dem Weg nach Makambako erfahren habe..

Montag Abend, dem 25.5. habe ich mich also auf den Weg von Sega nach Nairobi gemacht. Da die Fahrt über Nacht war, konnte ich ein wenig schlafen und erreichte so um fünf Uhr morgens die kenianische Hauptstadt.

Nun war ein bisschen Eile angesagt, denn eine Stunde später sollte mein nächster Bus schon abfahren, allerdings von der anderen Stadtseite Nairobis! Gefühlt zumindest. Dank der frühen Morgenstunde und dem nicht vorhanden Stau war ich dann doch überpünktlich (typisch deutsch!) am Busstand und musste noch eine gute Stunde warten, denn natürlich fuhr der Bus erst um halb sieben los…

So folgten nach den ersten neun Stunden Busfahrt weitere 16,5 Stunden, bis ich dann abends um elf in Dar Es Salaam ankam.

On the road nach Dar Es Salaam

On the road nach Dar Es Salaam

Die Busfahrt war zwar lang, aber landschaftlich sehr schön, weshalb die Zeit auch sehr schnell rum gegangen ist! Denn auf dem Weg kommt man unter anderem auch an dem Kilimandscharo vorbei, leider war es aber so wolkig an diesem Tag, dass ich ihn nur erahnen, nicht aber sehen konnte.

Weite Ebene, schöne Felder und sogar Sonnenblumen sieht man!

Weite Ebene, schöne Felder und sogar Sonnenblumen sieht man!

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Einfach eine schöne Aussicht, selbst der bewölkte Himmel sieht wunderschön aus.

Einfach eine schöne Aussicht, selbst der bewölkte Himmel sieht wunderschön aus.

In Dar Es Salaam habe ich dann zwei Nächte und einen ganzen Tag verbracht. Das hätte ich zwar gerne verkürzt, allerdings gibt es in Tansania ein Nachtfahrverbot für Busse, sodass alle Überlandbusse die Hafenstadt morgens um sechs Uhr verlassen und zu ihren Zielen fahren.

Daher musste ich am morgen des 28. Mai (ein Donnerstag) mich früh aus dem Bett schälen und zur nahen Busstation „Ubungo“ gehen und den richtigen Bus suchen. Das ist bei den Mengen an Bussen und der Dunkelheit gar nicht so einfach, aber es gibt glücklicherweise viele hilfsbereite Menschen, die man fragen kann und die einem den richtigen Weg weisen.

Unser Bus verließ dann auch überpünktlich, nämlich zwei Minuten zu früh, das Terminal, sodass wir um sechs schon „on the road“ waren und recht zügig voran kamen.

Unterwegs auf den Straßen in Tansania, hat da jemand vergessen, die Tür zu schliessen?

Unterwegs auf den Straßen in Tansania, hat da jemand vergessen, die Tür zu schliessen?

Weite Ananasfelder und teilweise huckelige Straßen

Weite Ananasfelder und teilweise huckelige Straßen

Ananasfelder vor bewaldeten Bergen

Ananasfelder vor bewaldeten Bergen

Makambako, mein nächstes Etappenziel und das derzeitige Zuhause von Sofia, einer Freiwilligen des Bistum Essen, erreichte ich dann nach zwölf Stunden Fahrt abends um sechs.

Nach diesen, doch recht anstrengenden Tagen und Nächten, war ich froh, dass ich bis zum Samstag bei ihr bleiben konnte, bevor es weiter ging mit der Reiserei..

In Makambako verbrachte ich also den Freitag damit, mir die Stadt etwas genauer anzuschauen, die Primary School, die ehemalige Einsatzstelle Sofias, zu besichtigen und mir auch die Baustelle für die neue „Sofia Pre- and Kindergarten school“ anzusehen.

Die Baustelle

Die Baustelle

Dort baut Sofia nämlich eine Preschool und nach einiger Bauzeit stehen auch schon die ersten zwei Gebäude, nämlich das Toilettenhaus und das erste Unterrichtsgebäude. In diesem Gebäude ist sowohl ein Büro, als auch ein Klassenraum schon komplett fertig gestellt, sodass es auch schon die ersten SchülerInnen gibt, die dort unterrichtet werden.

Provisorisch befestigte Tafel im ersten Klassenraum

Provisorisch befestigte Tafel im ersten Klassenraum

Die Bänke mussten extra neu hergestellt werden, damit sie die richtige Größe für die Kinder haben

Die Bänke mussten extra neu hergestellt werden, damit sie die richtige Größe für die Kinder haben

Sofia mit SchülerInnen vor dem Büro und dem Klassenraum. Links folgt dann der Rohbau für zwei weitere Klassenräume

Sofia mit SchülerInnen vor dem Büro und dem Klassenraum. Links folgt dann der Rohbau für zwei weitere Klassenräume

Auch das Toilettenhaus steht schon!

Auch das Toilettenhaus steht schon!

Alle mal winken! Sofia mit den ersten Schulkindern des Kindergarten

Alle mal winken! Sofia mit den ersten Schulkindern des Kindergarten

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Zeit für eine Spielpause! Die Rucksäcke werden übrigens anbehalten, weil man damit voll cool ist! :D

Zeit für eine Spielpause! Die Rucksäcke werden übrigens anbehalten, weil man damit voll cool ist! 😀

Wie es dann am Samstag weiter ging, müsst ihr im nächsten Bericht lesen (erscheint am Donnerstag, 25.6.2015)…

Liebe Grüße aus Sega!

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Die Bananenfarm

Wie damals berichtet haben wir, vor allem Moritz, ja Bananenbäume gepflanzt.

Nach einiger Zeit zum wachsen, gerade jetzt in der Regenzeit, sind nun sieben, der elf gepflanzten Bäume aufgegangen und schauen nun so aus:

EIner der aufgegangenen Setzlinge

EIner der aufgegangenen Setzlinge

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links sieht man den nromalen Ableger, eines Bananenbaumes

links sieht man den normalen Ableger, eines Bananenbaumes

Drei Setzlinge in einer Reihe...

Drei Setzlinge in einer Reihe…

Wenn man in die Plantage geht, um zum Beispiel Fotos zu machen, fühlt man sich irgendwie direkt wie im Urwald! 😀
Hier ist es leiser, als auf dem restlichen Parish und auch ein wenig schwüler. Daneben all das grün… Wow, eine richtige „Wohlfühloase“… Nur sind hier auch mehr Mücken und andere Insekten, deshalb ist der Aufenthalt für längere Zeit dann doch nicht so angenehm.. 😀

Eine Info gibt es noch zum Schluss, Übermorgen werde ich mich nämlich auf den Weg nach Sambia machen. Nach den Zwischenstopps Nairobi-Dar Es Salaam (Tansania)-Makambako (Tz) geht es nach Lusaka (Sambia), Livingstone und zu den Victoriafällen (nicht auf der Karte unten).

In Makambako werde ich Sofia treffen, denn dies ist ihre Einsatzstelle und von da aus geht es dann gemeinsam mit dem Zug weiter bis kurz vor Lusaka, wo wir dann in einen Bus steigen müssen, um Lusaka tatsächlich zu erreichen.

Oben links der Punkt ist Sega, ab Makambako geht es dann weiter mit dem Zug.... Insgesamt sind es über 3.700 km laut Google Maps..

Oben links der Punkt ist Sega, ab Makambako geht es dann weiter mit dem Zug….
Insgesamt sind es über 3.700 km laut Google Maps..

In wie weit ich mich unterwegs über den Blog tatsächlich melden kann weiß ich nicht, aber auf Facebook hört man mit Sicherheit von mir und spätestens Ende Juni werde ich auch hier wieder was schreiben. 🙂

Bis dahin alles gute!

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Hochzeiten und Motorradschule

Bevor bald die Schule wieder richtig beginnt, möchte ich euch erzählen was in der Zwischenzeit so passiert ist.

Erst durch den Blog hier merke ich, wie die Zeit so verfliegt, denn mit Schrecken stelle ich immer wieder fest, wie lange die letzten Einträge her sind. Der Vorsatz, etwa alle zwei Wochen etwas zu schreiben, den ich übrigens noch vor unserem Abflug gefasst hatte, ist irgendwie schon lange hinfällig und oft fällt es mir schwer, zu rekapitulieren, was in der Zeit zwischen den Einträgen wirklich alles passiert ist. Aber, das wurde mir damals bei meinem Vorstellungsgespräch schon gesagt, ist eigentlich ein gutes Zeichen, denn wenn man sich so selten meldet, dann ist man so gut eingelebt und es läuft soweit alles rund, sodass es wenige Probleme gibt über die man schreiben könnte… 😉 Weiterlesen

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Zweiter weltwärtsbericht aus Sega, Kenia

Schon heute habe ich die Zeit dafür gefunden, einen neuen Blogeintrag zu veröffentlich.

In diesem Jahr sollen wir vier sogenannte „weltwärts-Berichte“ für unsere Organisation und für das weltwärts-Förderprogramm schreiben. Den ersten habe ich am Anfang meiner Zeit hier geschrieben, den zweiten Anfang April verschickt und den dritten sollen wir am Ende unseres Jahres in Kenia schreiben. Den vierten und letzten dann nach unserer Ankunft zurück in Deutschland.

Hier möchte ich euch nun einen Auszug meines Berichtes vorstellen.

Das ganze diesmal nur als Text, ohne Fotos… 😉

Zweiter weltwärts Bericht aus Sega, Kenia

Es ist wieder Zeit für den nächsten Bericht..

Nun bin ich seit über sieben Monaten hier in meiner Einsatzstelle in Sega, Kenia.

Ich persönlich fühle mich in meiner Einsatzstelle pudelwohl. In dem Zwischenseminar ist mir aber eine wichtige Sachen aufgefallen.

Mir ist klar geworden, dass wir, vielleicht gerade weil wir vier deutsche hier sind, viel in unserem „little Germany“ sind und bleiben. Wir gehen wenig vor die Türe, um Kontakt mit den locals zu suchen, außer wenn wir in unseren Einsatzstellen (Schule, Krankenhaus, etc.) sind. Das finde ich zwar schade, weil ich gerne mehr Kontakt zu locals hätte, allerdings merke ich auch, dass es nicht so leicht ist das zu ändern, da ich oft die Zeit auch brauche, um abschalten zu können und mal meine Ruhe zu haben. Sobald man hier im Dorf nämlich durch die Straßen geht, wird man von jedem begrüßt und beachtet, mittlerweile kann ich mir wohl vorstellen, wie es sein muss, als berühmte Person irgendwo lang zu gehen und wie anstrengend das sein kann, gerade, wenn die eigene Laune vielleicht mal im Keller ist.

Dennoch muss ich sagen, dass ich mich hier in Kenia sehr integriert und geachtet fühle. Die oberflächlichen Gespräche mit den Einheimischen (Wo kommst du her, wie heißt du, kennst du die alten Freiwilligen?) gehen schneller in die Tiefe und auf andere Ebenen, man wird nicht mehr als fremder Weißer gesehen, wie es am Anfang war, sondern eher als „besonderen“ Bekannten, oder gar Freund.

Mein Kontakt nach Deutschland besteht hauptsächlich aus meinen Schilderungen in meinem Blog. Generell merke ich, dass es mir schwer fällt Situationen und meine Erfahrungen und Gefühle in solchen Situationen zu beschreiben, weshalb ich mich mehr darauf konzentriert habe, einige Fotos und Eindrücke mit „Tatsachenberichten“ hochzuladen.

Erfahrungen die ich hier mache sind sehr vielfältig und toll, ich bin sehr dankbar, die Chance bekommen zu haben, ein Jahr hier zu leben und dennoch ist es schwer, anderen von diesen Dingen zu erzählen.

Gerade ist meine Familie, die mich knapp zwei Wochen besucht hat, wieder abgereist und ich merke, wie gut es war, dass sie hier waren, denn nun haben sie ein ganz anderes Verständnis dafür, wie ich hier lebe und was ich hier mache. So können sie meine Eindrücke die ich schildere, auf einer ganz anderen Ebene verstehen als vorher.

Außerdem habe ich durch den Besuch meiner Familie und einiger ehemaligen Freiwilligen anderes Feedback bekommen, wie ich mich hier schon verändert und angepasst habe. Viele Sachen, die mir selbst noch nicht aufgefallen sind, habe ich erst dadurch mitbekommen, dass mich meine Familie darauf angesprochen hat oder die anderen Freiwilligen Geschichten aus ihrem Jahr erzählt haben. Mittlerweile verstehe ich, warum bei den Seminaren der fid so viel Wert auf eine Reflexion gelegt wurde. Ich selbst habe mich bisher immer für jemanden gehalten, der sich gut selbst reflektieren kann und der zu den Dingen steht die er macht. Auch wenn das in den meisten Fällen zutrifft, muss ich doch jetzt anfangen Sachen und Verhaltensweisen zu überdenken, und selbst ein paar Dinge zu reflektieren. Ich denke aber auch, dass mir viele Dinge erst klar(er) werden, wenn man wieder zurück in Deutschland ist und so seine Eindrücke auf ein neues wieder vergleichen kann.

Außerdem ist mir klar geworden, dass ich anfangs mit einer ziemlich deutschen Einstellung an mein Jahr herangegangen bin. Ich musst für mich selbst und für die Leute die mich unterstützen hier etwas leisten. Aber mittlerweile habe ich begriffen, dass es darum überhaupt nicht geht in diesem Jahr. Ich bin 19 Jahre alt, habe nach meinem Abitur „nur“ ein FSJ in Deutschland gemacht und weder habe ich eine Ausbildung hinter mir, noch bin ich Entwicklungshelfer, der hier irgendetwas leisten, vollbringen oder entwickeln muss und, wenn wir ehrlich sind, auch kann. In diesem Jahr geht es darum, wie auch in einem Freiwilligen Jahr in Deutschland, mich selbst besser kennenzulernen, meine Stärken und Schwächen zu erkennen, mich selbst zu entwickeln. Wenn man nebenbei in der Grundschule helfen kann, da ein Lehrer fehlt und die Schüler sonst keinen Computerunterricht bekämen, ist das ein positiver Nebeneffekt, aber das ist nicht das Hauptziel in diesem Jahr.

Andere Kulturen kennenzulernen, am eigenen Leib zu erfahren, wie es ist als Ausländer in einem fremden Land zu sein, das sind die Punkte die ich hier erleben, erfahren ja erarbeiten möchte.

Gerade, wenn ich nun Berichte über die deutsche Flüchtlingspolitik lese, kann ich mich gut in diese Menschen versetzen und glaube zu verstehen, was diese bewegen muss.

In meinem Vorbereitungsseminar wurde für mich ein Plakat erstellt, was man mir mit auf den Weg geben will, ja was man mir für dieses Jahr wünscht. Dieses hat folgende Punkte:

  • neue Leute kennenlernen
  • neue Kultur kennenlernen
  • Erfahrungen machen „erleben“
  • selbständig sein
  • nicht allein fühlen
  • über mich erfahren und lernen
  • Gesundheit und Spaß
  • Zeit haben
  • Reisen
  • Genuss
  • Sinnvolles tun

Und diese Liste zeigt, dass es mir nicht darauf ankommen soll, hier etwas zu bewegen, die Menschen/Kultur/Tradition zu verändern. Es geht darum mich selbst zu entwickeln und zu verändern. Ja teilweise von den Menschen hier etwas zu lernen. Und was ich hier gelernt habe ist vor allem, dass unser Denken typisch Deutsch ist und wir das, was wir denken erst einmal grundsätzlich für richtig halten, es uns oft gar nicht in den Sinn kommt, dass man vielleicht anders darüber denken könnte. Und daran möchte auch ich für mich arbeiten und daher immer wieder einen „Realitätscheck“, die oben genannte Reflektion, machen und Gedanken von anderen nicht gleich abzutun.

Ich muss auch zugeben, dass ich mich wieder auf meine Heimat freue. Die Zeit hier vergeht so enorm schnell, dass es mir irgendwie unwirklich vorkommt, dass wir schon ganze siebeneinhalb Monate hier sind. Daher sind es keine viereinhalb Monate bis wir zurückfliegen! Auch wenn ich mich auf Deutschland freue, merke ich, dass es mir doch hier auf eine Art und Weise, die ich nicht beschreiben kann, zu kurz vorkommt. Naja, mal sehen was die Zukunft noch bringt.

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Familienbesuch in Kenia

Wow!

Die Zeit verfliegt hier so was von schnell, so dass ich mit Schrecken festgestellt habe, dass es schon wieder fast einen Monat her ist, seit ich den letzten Eintrag geschrieben habe.

Und noch etwas, nämlich, dass es nur noch gute vier Monate sind, bis es wieder nach Hause gehen muss!

Wobei ich zugeben muss, dass gerade die zwei Wochen um Ostern für mich besonders schnell vorbei gingen, denn meine Familie war zu Besuch und so habe ich mit ihnen eine wunderbare Zeit verbracht.

Am 28. März, dem ersten Ferientag also, landeten sie nämlich in Mombasa, wo ich sie überraschte und mit ihnen in ein Hotel am Strand ging. Einen Tag akklimatisieren dort und schon ging es weiter nach Sega! Nachdem wir den ganzen Montag mit der Reise hierhin unterwegs waren kamen wir abends, noch pünktlich zum Abendessen, hier an.

In Sega besuchten wir das Krankenhaus, die Deaf Unit, den Kindergarten, Sister Rose und ihren Mann Christopher in ihrem Haus und natürlich gab es auch eine Führung über das Parish. Da Bilder fast immer mehr sagen als Worte, lass ich das hiermit und zeige euch ein paar Eindrücke.

Sega Road

Sega Road

Kleine Stände am Straßenrand der Dorfstraße

Kleine Stände am Straßenrand der Dorfstraße

So werden Hülsenfrüchte und Mais angeboten. Abgemessen wird in diesen alten Dosen

So werden Hülsenfrüchte und Mais angeboten. Abgemessen wird in diesen alten Dosen

Fahrradwerkstatt in Sega

Fahrradwerkstatt in Sega

Beim Besuch in der Deaf Unit. Alle ganz glücklich mit HARIBO-Tütchen in den Händen..

Beim Besuch in der Deaf Unit. Alle ganz glücklich mit HARIBO-Tütchen in den Händen..

Sister Rose zwischen mir und Anika..

Sister Rose zwischen mir und Anika..

Chrisopher und seine Cousine

Christopher und seine Cousine

weitere Verwandte von Rose und Christopher und meine Mutter

weitere Verwandte von Rose und Christopher und meine Mutter

Meine Schwester, Ich, Anika und Rose im Wohnzimmer nach dem Essen

Meine Schwester, Ich, Anika und Rose im Wohnzimmer nach dem Essen

Es wurde auch viel gekocht für uns.... Rind, Japati, Kohl, Reis, Spaghetti, Bohnen und Kartoffeln (rechts), von unten nach oben

Es wurde auch viel gekocht für uns….
Rind, Japati, Kohl, Reis, Spaghetti, Bohnen und Kartoffeln (rechts), von unten nach oben

So saßen wir ann im Garten und haben uns unterhalten

So saßen wir dann im Garten und haben uns unterhalten

Freude über mitgebrachte Kugelschreiber, Süßigkeiten, Stofftaschentücher und Seife...

Freude über mitgebrachte Kugelschreiber, Süßigkeiten, Stofftaschentücher und Seife…

Gruppenfoto nach dem Besuch bei Sister Rose und Familie

Gruppenfoto nach dem Besuch bei Sister Rose und Familie

Das Haus von Father Dan, von hier aus sind die Gästeräume zu sehen..

Das Haus von Father Dan, von hier aus sind die Gästeräume zu sehen..

Markttag in Sega.. :D

Markttag in Sega.. 😀

Besuch im Kindergarten

Besuch im Kindergarten

Einmal in die Kamera gucken...

Einmal in die Kamera gucken…

Verteilung von "german sweets", HARIBO!

Verteilung von „german sweets“, HARIBO!

Alle mal lächeln!

Alle mal lächeln!

Seifenblasen. Super Idee!

Seifenblasen. Super Idee!

Am folgenden Donnerstag machten wir uns dann auf den Weg nach Kisumu, die zweieinhalb stündig entfernte Hafenstadt im Westen Kenias.

Kurz vor unserer Ankunft (ca. 20 min noch zu fahren) fing es dann an zu schütten, wie man es nur hier erleben kann. Da wir glücklicherweise gerade zum Tanken angehalten haben, fragte ich, ob es möglich ist unser Gepäck vom Dach runter zu holen und in den Bus zu stellen, denn sonst wäre die Kleidung und alles, was sonst noch eingepackt war klatsch nass geworden!

Gesagt-Getan und so ging es dann die letzte Etappe noch nach Kisumu rein, wo wir zügig ins Guesthouse gegangen sind und den Abend, wetterbedingt, im Hotel verbracht haben.

Am nächsten Tag folgt dann eine Tour durch Kisumu, über den Kibuye-market zum Metallmarkt, weiter durch die Stadt zum Massai-Markt, auf dem es ganz viele „Touri-Sachen“ zu kaufen gibt.

Auch hier ein paar Bilder…

So werden hier die Wohnzimmermöbel hergestellt...

So werden hier die Wohnzimmermöbel hergestellt…

Auf dem Massai Markt in Kisumu. Die Tierkonferenz... :D

Auf dem Massai Markt in Kisumu. Die Tierkonferenz… 😀

Ein "typischer" Stand auf dem Massai Markt

Ein „typischer“ Stand auf dem Massai Markt

Meine Mutter ist eine zähe und gute Verhandlungspartnerin... :D

Meine Mutter ist eine zähe und gute Verhandlungspartnerin… 😀

Am nächsten Morgen, es war nun Samstag, der 6. April, wurden wir abgeholt und fuhren zur Safari in die Massai Mara, welche im Süden Kenias liegt. Schon auf dem Hinweg gab es die ersten Probleme, denn dieser Samstag war der, gefühlt zumindest, regenreichste Tag dieses Jahres, denn es schüttete den ganzen Tag! Als wir, kurz vor dem Tor zum Nationalpark, an eine Stelle kamen, wo normalerweise ein kleines Rinnsal verläuft, meinte unser Fahrer, dass es besser wäre umzudrehen, denn dieses Rinnsal ist durch den ganzen Regen zu einem recht tiefen Bach geworden, den wir wahrscheinlich nicht erfolgreich überqueren könnten. Also gewendet, eine halbe Stunde zurück gefahren und durch ein anderes Tor gefahren. Als wir dann, in der Massai Mara angekommen, einen Weg zu unserem Camp nehmen wollten, passierte das größere Unglück. Ein Stein guckte aus dem Boden raus und zerstörte unseren hinteren Stoßdämpfer.

Stopp.

Zwangspause.

Weiterfahren unmöglich.

Und weit und breit keine Menschenseele zu sehen.

Mist.

Glücklicherweise kam kurz darauf doch ein Motorrad vorbei, welches hielt und fragte, ob man helfen könne.

Man konnte! Also fuhr unser Fahrer (Simon) weg und holte zwei Mechaniker und Material, um den Schaden zu beheben.

Wenn das Auto eine Panne hat.. Regen, Schlamm und Kälte machen den Mechanikern nix aus...

Wenn das Auto eine Panne hat.. Regen, Schlamm und Kälte machen den Mechanikern nix aus…

Nach zwei Stunden, die wir am „Straßenrand“ verbrachten, hat uns ein befreundeter Guide von Simon abgeholt und uns schon mal zur Lodge gebracht, denn langsam wurde es dunkel.

Dort angekommen haben wir unsere Sachen ausgepackt, gegessen und sind schlafen gegangen.

Unsere Unterkunft in der Lodge in der Massai Mara

Unsere Unterkunft in der Lodge in der Massai Mara

Am nächsten Tag begann dann die Safari, bis neun Uhr hatte die Reparatur gedauert. Auch hier sprechen Bilder mal wieder mehr als Worte.

Vorsicht, der kommt flach! Zebrastreifen in Kenya!

Vorsicht, der kommt flach!
Zebrastreifen in Kenya!

Baby Elefant mit Mutter

Baby Elefant mit Mutter

Elefanten Famile

Elefanten Familie

Eine Löwin im Gras

Eine Löwin im Gras

Eine halbwegs gut getarnte Hyäne

Eine halbwegs gut getarnte Hyäne

Ein Gepard, vor der Weite der Massai Mara

Ein Gepard, vor der Weite der Massai Mara

Selbst Emus findet man

Selbst Emus findet man

Die Löwendame nimmt den Löwen mit hinters nächste Gebüsch...

Die Löwendame nimmt den Löwen mit hinters nächste Gebüsch…

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Einen Löwen in freier Natur zu sehen, ist echt was anderes, als im Zoo..

Einen Löwen in freier Natur zu sehen, ist echt was anderes, als im Zoo..

Ein Kaktusbaum

Ein Kaktusbaum

Bitte lächeln!

Bitte lächeln!

Eine der vielen Giraffen in dieser unendlichen Weite...

Eine der vielen Giraffen in dieser unendlichen Weite…

Eine größere Elefantenfamilie, die sich gerade am Baum schubbelt

Eine größere Elefantenfamilie, die sich gerade am Baum schubbelt

Faule Hippos und im Hintergrund sogar ein paar Elefanten....

Faule Hippos und im Hintergrund sogar ein paar Elefanten….

Keine Angst, das ist nur ein Gähnen...

Keine Angst, das ist nur ein Gähnen…

Antilopen findet man auch sehr viele!

Antilopen findet man auch sehr viele!

Wenn man im Schlamm feststeckt, braucht man starke Hilfe!

Wenn man im Schlamm feststeckt, braucht man starke Hilfe!

Besonders gern mag ich diese Bilder:

Auch ohne Tiere ein tolles Fotomotiv!

Auch ohne Tiere ein tolles Fotomotiv!

Ein Zusammenspiel aus Sonnenuntergang (hinter uns) und dunklen Regenwolken... Hammer, oder?

Ein Zusammenspiel aus Sonnenuntergang (hinter uns) und dunklen Regenwolken… Hammer, oder?

Montag war dann der letzte Tag in der Massai Mara. Nach einem Morgen on Tour ging es am Nachmittag dann nach Nairobi. Dort machten wir aber nur Zwischenstation für ein paar Stunden, denn von dort aus nahmen wir den Nachtbus nach Mombasa.

So kamen wir Dienstagmorgen in Mombasa in unserem Hotel am Diani Beach an.

Ein Traumstrand in Diani!

Ein Traumstrand in Diani!

Schönstes Wetter, feinster Sand, warmes Meer, kühler Pool.... Was will man mehr?!

Schönstes Wetter, feinster Sand, warmes Meer, kühler Pool…. Was will man mehr?!

Dort verbrachten wir dann noch die gemeinsamen Tage, bis es Freitag für mich zurück nach Sega und für meine Familie zurück nach Deutschland ging.

In Sega angekommen war erst einmal Wäsche waschen angesagt. Da zurzeit Ferien in den Schulen ist, war es auch gar kein Problem, denn der Unterricht in Informatik entfiel daher. So verbrachte ich den Dienstag und den Donnerstag (Mittwoch war es zu regnerisch) damit, meine gesamte Wäsche zu waschen.

Morgen geht es dann auf die Hochzeit von Patrick, einem der Clinical Officers in unserem Krankenhaus.

Soweit erst einmal, die Tage folgt noch ein Auszug aus meinem zweiten weltwärts Bericht, den wir für unsere Endsendeorganisation schreiben sollen.

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Karneval und Urlaub in Mombasa

Hallo zusammen,

es ist mal wieder was länger her, seit ich das letzte Mal geschrieben habe…

In der Zwischenzeit ist aber auch einiges passiert!

Anfangen möchte ich damit, euch von unserem Karneval zu erzählen. Und zwar haben wir uns Karnevalsdienstag in Uradi getroffen, und dort zu kölscher Karnevalsmusik gefeiert und nett zusammen gesessen. Es war nichts großes, aber doch echt schön, auch in Kenia Karneval zu „feiern“.

Karnevalsfeier in Uradi! Rici, Anika, Ich, Moritz, Sören, Katharina, Fela und Elena waren da! (Ich weiß, das Bild ist ein "wenig" unscharf, war aber das beste, was ich hab..)

Karnevalsfeier in Uradi!
Rici, Anika, Ich, Moritz, Sören, Katharina, Fela und Elena waren da!
(Ich weiß, das Bild ist ein „wenig“ unscharf, war aber das beste, was ich hab..)

Die Woche danach war relativ unspannend, da es für mich mittlerweile einen Alltagsrhythmus gibt, denn vormittags bin ich fast immer in der Schule, um die verschiedenen Klassen weiterhin in Informatik zu unterrichten.

Am Montag dem 23. Februar ging es dann für Sören und mich noch einmal nach Nairobi, um uns um das Visum zu kümmern. Da wir nach zwei Stunden im Immigration Office fertig waren, aber nicht viel erreicht haben, haben wir uns danach noch ein wenig die Stadt angeguckt.

Nairobi hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit der üblichen Vorstellung von Afrika und Kenia zu tun. Gerade in Nairobi findet man eine Skyline vor, die eher an deutsche Großstädte erinnert, als an Kenia.

Das Kenyatta International Conference Center (KICC) in Nairobi... Das höchste Gebäude der Stadt..

Das Kenyatta International Conference Center (KICC) in Nairobi… Das höchste Gebäude der Stadt..

Hochhäuser in der Großstadt

Hochhäuser in der Großstadt

Aussicht vom KICC in Nairobi

Aussicht vom KICC in Nairobi

Der oberste Gerichtshof im Hintergrund, auf dem Sockel sitzt der erste Präsident Kenias, Mzee Jomo Kenyatta.

Der oberste Gerichtshof im Hintergrund, auf dem Sockel sitzt der erste Präsident Kenias, Mzee Jomo Kenyatta.

Am Freitag, dem 27. haben sich Anika, Leonie (eine Ehemalige Freiwillige aus Sega, die zurzeit hier zu Besuch ist) und ich dann auf den Weg nach Mombasa gemacht.

Also sind wir um fünf Uhr nachmittags in Kisumu in den Bus gestiegen und hatten sechzehn Stunden Busfahrt vor uns..

Als wir dann um neun in Mombasa angekommen sind, ging es direkt weiter, erst mit einem TukTuk zur Fähre, mit dieser dann auf die andere Uferseite nach Likoni und von dort aus erst mit einem Bus (Matatu), dann mit einem weiteren TukTuk weiter zu unserem Backpackers in Diani Beach.

Auf der mittigen (Halb-)Insel sind wir angekommen. Gen Süden mussten wir das Meer mit der Likoni Fähre überqueren, um nach Diani zu kommen. Im Norden der Insel liegt dann direkt Nyali.

Auf der mittigen (Halb-)Insel sind wir angekommen. Gen Süden mussten wir das Meer mit der Likoni Fähre überqueren, um nach Diani zu kommen. Im Norden der Insel liegt dann direkt Nyali.

Weiter Richtung Süden kommt dann Ukunda, die nächstgrößere Stadt am Diani Beach..

Weiter Richtung Süden kommt dann Ukunda, die nächstgrößere Stadt am Diani Beach..

Dort haben wir eine unglaublich tolle Woche verbracht! Nah zum Meer waren wir oft dort, da unser Backpackers aber auch einen Pool hat, haben wir uns auch immer wieder die paar Schritte gespart und sind „nur“ in den Pool gesprungen.

 

Das ist mal n Strand! Ein paar weniger Sonne wäre noch besser, aber man muss es ja nicht überstrapazieren.... :D

Das ist mal n Strand! Ein paar weniger Sonne wäre noch besser, aber man muss es ja nicht überstrapazieren…. 😀

Ein echter Traumstrand!

Ein echter Traumstrand!

Sonnenaufgang am Strand..

Sonnenaufgang am Strand..

Der Strand bei blauem Himmel...

Der Strand bei blauem Himmel…

Während es hier bei uns in Sega zwar warm mit um die dreißig Grad ist, ist es in Mombasa noch wärmer und vor allem schwüler!

Unser Backpackers in Diani mit Pool und Haupthaus

Unser Backpackers in Diani mit Pool und Haupthaus

Die Lounge im Backpackers!

Die Lounge im Backpackers!

Da ich hier im Dorf und auf dem Pfarrgelände immer mit T-Shirt und Hose (meistens lang!) herum laufe, konnte dort auch die Zeit genutzt werden, an Armen noch brauner zu werden und Oberkörper und Unterschenkel zumindest ein wenig zu bräunen.. 😀

Sonnenaufgang in Diani Beach... Selbstauslöser ist ne tolle Sache...

Sonnenaufgang in Diani Beach… Selbstauslöser ist ne tolle Sache…

Vom Backpackers aus sind wir einmal im Meer an einem Riff schnorcheln gewesen und haben einen Ausflug zu den Shimba Hills gemacht, von denen man aus einen super Blick hat!

Auf der Schnorcheltour im Glasbodenboot. Bunte Fische neben unserem einheimischen Guide...

Auf der Schnorcheltour im Glasbodenboot. Bunte Fische neben unserem einheimischen Guide…

Schnorcheln dann im Wasser. Im Hintergrund ist die Küste, also der Strand zu sehen!

Schnorcheln dann im Wasser. Im Hintergrund ist die Küste, also der Strand zu sehen!

Die Aussicht auf den Strand von einem Seafood-Rstaurant aus.. Herrlich!

Die Aussicht auf den Strand von einem Seafood-Rstaurant aus.. Herrlich!

So sah dann die Seafood Platte aus.. Mit Beilagen und Getränken gab es das ganze für 30 € für drei Personen....

So sah dann die Seafood Platte aus.. Mit Beilagen und Getränken gab es das ganze für 30 € für drei Personen….

Shimba Hills! Leider etwas bewölkt, dennoch war die Aussicht grandios!

Shimba Hills! Leider etwas bewölkt, dennoch war die Aussicht grandios!

Man konnte sehr weit sehen, mit der Kamera konnte man das gar nicht so gut einfangen..

Man konnte sehr weit sehen, mit der Kamera konnte man das gar nicht so gut einfangen..

Auf einem Felsvorsprung fühlte man sich fast als würd man schweben...

Auf einem Felsvorsprung fühlte man sich fast als würd man schweben…

Zeit für Späße muss auch sein! :D

Zeit für Späße muss auch sein! 😀

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Diesen Strand muss man einfach oft zeigen!

Diesen Strand muss man einfach oft zeigen!

Nach knapp einer Woche in Diani Beach sind wir dann weiter gezogen nach Nyali Beach, welches nördlicher und somit näher an Mombasa liegt. Dort haben wir noch ein paar Nächte in einem anderen Backpackers verbracht und Mombasa´s Old Town besichtigt.

Ein typischer Baobab Tree! Knorrig, alt und irgendwie cool!

Ein typischer Baobab Tree! Knorrig, alt und irgendwie cool!

Sonnenaufgang in Nyali

Sonnenaufgang in Nyali

In Old Town in Mombasa. Neben den Touristenorten dann die Müllkippe. Zum Glück gibt es noch keine Geruchsübertragung...

In Old Town in Mombasa. Neben den Touristenorten dann die Müllkippe. Zum Glück gibt es noch keine Geruchsübertragung…

Eine erschöpfte Katze hat es sich im Kühlschrank im Fischmarkt gemütlich gemacht... :D

Eine erschöpfte Katze hat es sich im Kühlschrank im Fischmarkt gemütlich gemacht… 😀

Ein Laden für FlipFlops. Handgefertigt, Schuh neben Schuh...

Ein Laden für FlipFlops. Handgefertigt, Schuh neben Schuh…

So sahen dann die einzelnen Paare aus..

So sahen dann die einzelnen Paare aus..

An solchen Straßenständen kriegt man beispielsweise getrocknete Mango, Orangen, Pasionsfrucht, Nüsse und Mabuju (um den nicht essbaren Kern der Baobab Frucht wird ein roter Zuckermix angebracht, welcher im Mund abgelutscht wird..)

An solchen Straßenständen kriegt man beispielsweise getrocknete Mango, Orangen, Pasionsfrucht, Nüsse und Mabuju (um den nicht essbaren Kern der Baobab Frucht wird ein roter Zuckermix angebracht, welcher im Mund abgelutscht wird..)

Gewürze über Gewürze im Markt von Mombasa

Gewürze über Gewürze im Markt von Mombasa

Die weltbekannten Tusks, also Elefantenhörner in Momasa. Leonie, Ich, Anika. Das gelbe Gefährt rechts ist übrigens ein TukTuk..

Die weltbekannten Tusks, also Elefantenhörner in Momasa. Leonie, Ich, Anika. Das gelbe Gefährt rechts ist übrigens ein TukTuk..

Gewürze und in der Mitte Mabuju in Mombasa

Gewürze und in der Mitte Mabuju in Mombasa

Dann war der Urlaub auch schon wieder vorbei, denn gerade wenn man viel Spaß hat, vergehen neun Tage wie im Flug! So sind wir dann Sonntags abends wieder in den Bus zurück nach Kisumu gestiegen. Dort sind wir gut wieder angekommen und auch direkt weiter nach Sega gefahren.

Nun bin ich schon wieder seit über einer Woche hier in Sega, wo aber immer noch so viel los war, dass ich erst jetzt dazu komme, diese Zeilen zu tippen. Denn, während Anika, Leo und ich in Mombasa waren, sind zwei weitere Ehemalige zu Besuch gekommen und bis letzten Sonntag geblieben. Somit waren hier plötzlich sechs (Moritz war selbst unterwegs) Weiße, anstelle der gewohnten vier..

Sonnenaufgang in Sega

Sonnenaufgang in Sega

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Die Sonne bewegt sich rasend schnell, man kann richtig dabei zusehen..

Die Sonne bewegt sich rasend schnell, man kann richtig dabei zusehen..

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Gruppenfoto! Benoit, Sören, Vicky, Ich, Leo(nie)

Gruppenfoto!
Benoit, Sören, Vicky, Ich, Leo(nie)

Ich hatte super viel Spaß in der Woche mit den Ehemaligen, gerade auch, weil man immer mal wieder nette und interessante Geschichten von denen erzählt bekommen hat.

Sonnenaufgang in Sega...

Sonnenaufgang in Sega…

Der Metallmarkt in Kisumu, in dem aus Altmetall neue Sachen, wie zum Beispiel diese Feuerstellen, hergetellt werden..

Der Metallmarkt in Kisumu, in dem aus Altmetall neue Sachen, wie zum Beispiel diese Feuerstellen, hergetellt werden..

Liebe Grüße aus dem heißen Kenia, wir warten gerade auf den Regen, der ein wenig Abkühlung bringen soll und dafür sorgen soll, dass es nicht mehr so staubig sein wird..

Euer Manuel!

Viele Autos haben Sprüche auf dem Heck (und auch auf der Fornt) stehen. Diesen musste ich dann mal fotografieren!

Viele Autos haben Sprüche auf dem Heck (und auch auf der Fornt) stehen. Diesen musste ich dann mal fotografieren!

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